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Conti-Chef will kein "Trübsal blasen"

Elmar Degenhart sieht keine Krise auf dem Automobilmarkt

Die negativen konjunkturellen Nachrichten häufen sich. Doch Conti-Chef Elmar Degenhart ist vorsichtig optimistisch. Nach einem moderaten Produktionswachstum um voraussichtlich gut zwei Prozent in diesem Jahr sei auch im kommenden Jahr kein Einbruch in der Autobranche zu erwarten, sagte Degenhart im Club Wirtschaftspresse München. „Insofern haben wir keinen Grund, Trübsal zu blasen.“ Allerdings hatte der Chef des DAX-Konzerns nicht nur positive Nachrichten mitgebracht. Conti ist in die große Rückrufaktion bei Audi verwickelt, räumte er ein. Der beim Audi A4 aufgetretene Fehler liege in der Airbagsoftware, die von Continental stamme. „Wir sind Lieferant des Systems.“ Audi muss wegen des Fehlers weltweit 850 000 Autos zurückrufen, 150 000 davon in Deutschland. Auch die Zusammenarbeit von Conti und Schaeffler  und die Chancen des Elektroautos waren an diesem interessanten Abend Thema.

 



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