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IHK: Überbordende Bürokratie als größtes Ärgernis

Eberhard Sasse und Peter Driessen von der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern zu Besuch im Club Wirtschaftspresse. Ein Gespräch über Bürokratie und Flüchtlinge.

Deutschland geht es gut, aber wie lange noch? Die Industrie- und Handelskammer (IHK) sorgt sich um den Standort. Vor allem die überbordende Bürokratie bremse die Unternehmen, beklagten Eberhard Sasse und Peter Driessen beim ersten Clubabend des neuen Jahres. Der Unternehmer Eberhard Sasse ist seit 2013 Präsident der IHK für München und Oberbayern. Zugleich ist er Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, kurz BIHK. Peter Driessen ist seit 2008 Hauptgeschäftsführer der IHK München und Oberbayern.
Beide betonten, dass sich viele Firmen vom Staat gegängelt fühlten. Das zeige sich in diesen Tagen ganz besonders wenn es darum gehe, Flüchtlinge einzustellen. „Viele Betriebe kommen sich wie Bittsteller bei den Behörden vor“, kritisierte Driessen. Die Unternehmer würden angesichts des Fachkräftemangels gerne Asylbewerber als Auszubildende einstellen. Doch das sei äußerst mühsam und aufwendig. Ärgerlich seien auch andere neue Pflichten, etwa die Arbeitszeitdokumentation. „Es muss ausgemistet werden“, sagte IHK-Präsident Sasse.

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